Manchmal braucht es nur einen Engel, um ein Herz zu verändern. Das Musical „Der Geist der Weihnacht“ erzählt von Liebe, Menschlichkeit und der Chance auf einen Neuanfang. Zum 25-jährigen Bühnenjubiläum kommt der Publikumserfolg erstmals in den Berliner Admiralspalast.
Vom 16. bis 27. Dezember 2026 übernimmt Susan Sideropoulos die Rolle des Engels und kehrt damit auf die Musicalbühne zurück.
Ein Jubiläum mit prominenter Besetzung

Mit mehr als 800.000 Besucherinnen und Besuchern gilt „Der Geist der Weihnacht“ als erfolgreichstes Weihnachtsmusical im deutschsprachigen Raum. Die Geschichte basiert auf Charles Dickens’ weltberühmter Erzählung „A Christmas Carol“ und verbindet den zeitlosen Klassiker mit einer berührenden Liebesgeschichte. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Liebe einen Menschen verändern und selbst ein verhärtetes Herz wieder öffnen kann.
Susan Sideropoulos als Engel der Weihnacht

Für Susan Sideropoulos bedeutet die Rolle des Engels zugleich die Rückkehr auf die Musicalbühne. Bereits 1998, noch während ihrer Musicalausbildung, übernahm sie eine Hauptrolle in Hamburg. Nun knüpft die Schauspielerin an diese Erfahrung an und begleitet das Berliner Publikum durch eine Geschichte, deren Botschaft sie persönlich berührt.
„Als ich dieses Musical das erste Mal sah, war ich tief berührt von seiner Botschaft – der Veränderung durch die Kraft der Liebe“, erzählt Susan Sideropoulos. Den Engel der Weihnacht auf der Bühne zu verkörpern, sei für sie eine wunderschöne Herausforderung. Schließlich bilde diese Figur die Brücke zwischen Himmel und Erde.
Auch persönlich empfindet die Schauspielerin eine besondere Verbindung zu dieser Rolle. Sie glaube fest an die Kraft der Liebe und an diese Verbindung, sagt sie, weil ihre beiden Eltern sie auf genau diese Weise begleiteten. Umso größer sei ihre Vorfreude darauf, das Publikum auf eine ganz besondere und unvergessliche Reise mitzunehmen.
Ein Weihnachtsklassiker mit neuer Handschrift

Produzent und Komponist Dirk Michael Steffan erzählt den weltbekannten Stoff neu und verbindet ihn mit einer bewegenden Liebesgeschichte. In Susan Sideropoulos sieht er die ideale Besetzung für die Rolle des Engels in Berlin. Ihre zauberhafte Ausstrahlung und ihre große Bühnenpräsenz würden der Figur im wahrsten Sinne des Wortes neue Flügel verleihen, so Steffan. Für ihn ist die Besetzung ein echtes Highlight zum 25-jährigen Jubiläum des Musicals.
Dass „Der Geist der Weihnacht“ auch nach einem Vierteljahrhundert nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat, liegt nicht zuletzt an seiner zeitlosen Geschichte. Sie erinnert daran, dass Mitgefühl, Großzügigkeit und Liebe selbst dort einen Neuanfang ermöglichen, wo längst jede Hoffnung verloren scheint.
Eine Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Im Zentrum des Musicals steht der geheimnisvolle Engel der Weihnacht. Gemeinsam mit dem Geist des verstorbenen Jacob Marley führt er den zynischen Geschäftsmann Ebenezer Scrooge durch verschiedene Stationen seines Lebens. Die Reise führt zurück in vergangene Weihnachten, mitten in die Gegenwart und schließlich in eine mögliche Zukunft.
Dabei wird Scrooge mit seinen Entscheidungen und den Fehlern konfrontiert, die er im Laufe seines Lebens begangen hat. Nach und nach beginnt er, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Zum ersten Mal spürt er den Zauber der Weihnacht und erkennt, was er durch seine Hartherzigkeit verloren hat. Am Ende begegnet ihm sogar die große Liebe seines Lebens in neuer Gestalt.
Aus dem verbitterten Geschäftsmann wird ein gütiger und warmherziger Mensch. Seine Wandlung erzählt von der Möglichkeit, sich selbst neu zu begegnen und das eigene Leben zu verändern. Es ist eine Geschichte, die gerade zur Weihnachtszeit ihre besondere Wirkung entfaltet und daran erinnert, dass Menschlichkeit kein Alter kennt.
Große Bilder und berührende Musik
Video: Festspielhaus Neuschwanstein
Auch die Inszenierung verspricht ein eindrucksvolles Theatererlebnis. Librettist Michael Tasche verleiht den Figuren mit viel Humor und Sprachwitz eine neue Lebendigkeit. Die Neuinszenierung des Festspielhauses Neuschwanstein steht unter der Regie von Benjamin Sahler und setzt auf eine aufwendige Bühnenästhetik.
Bildgewaltige Projektionen, stimmungsvolle Bühnenbilder und berührende Musik entführen das Publikum in das London des 19. Jahrhunderts. So entsteht eine atmosphärische Zeitreise, die den Zauber der Weihnachtszeit mit großen Emotionen und opulenten Theaterbildern verbindet.
Neben der musikalischen und szenischen Inszenierung steht auch der soziale Gedanke im Mittelpunkt: Das Musical unterstützt das ARCHE Kinderprojekt Berlin.
Spieltermine und Uhrzeiten
16. bis 20. Dezember 2026
- Mittwoch, 16. Dezember: 19:30 Uhr
- Donnerstag, 17. Dezember: 19:30 Uhr
- Freitag, 18. Dezember: 19:30 Uhr
- Samstag, 19. Dezember: 15:00 und 19:30 Uhr
- Sonntag, 20. Dezember: 15:00 und 19:30 Uhr
21. bis 27. Dezember 2026
- Montag, 21. Dezember: 19:30 Uhr
- Dienstag, 22. Dezember: 19:30 Uhr
- Mittwoch, 23. Dezember: 19:30 Uhr
- Donnerstag, 24. Dezember: keine Vorstellung
- Freitag, 25. Dezember: 15:00 und 19:30 Uhr
- Samstag, 26. Dezember: 15:00 und 19:30 Uhr
- Sonntag, 27. Dezember: 14:00 und 18:00 Uhr
Vorstellungen, Tickets und Preise im Überblick
Veranstaltungsort: Admiralspalast Berlin, Vorderhaus, Friedrichstraße 101, 10117 Berlin
Spielzeit: 16. bis 27. Dezember 2026
Dauer: ca. 2,5 Stunden inklusive 20 Minuten Pause
Ticketpreise: ab 32,99 Euro
Vorverkauf: telefonisch über die nationale Ticket-Hotline 01806 – 10 10 11 (0,20 Euro pro Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk maximal 0,60 Euro pro Anruf), online unter www.atgtickets.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Titelbild: ©Benedikt Siegert
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