Wir haben das Grand Hotel Villa Castagnola in Lugano besucht und einen Ort erlebt, der weit über klassische Luxushotellerie hinausgeht. Direkt am Luganersee gelegen und von einem subtropischen Park umgeben, verbindet das Haus Geschichte, Kunst und eine sehr persönliche Form von Gastlichkeit. Historische Salons, Kunstwerke und eine ruhige, fast private Atmosphäre lassen das Haus eher wie eine Wohnresidenz als wie ein Hotel wirken. Kulinarisch zeigt sich das Haus auf hohem Niveau mit mehreren Restaurants, die von Fine Dining bis zu leichter mediterraner Küche reichen.

Lugano haben wir auf dieser Reise ebenfalls näher kennengelernt. Zwischen Promenade, Altstadt und Aussichtspunkten wechseln sich Ruhe und lebendige Atmosphäre ganz selbstverständlich ab. Die Region zählt zu den eindrucksvollsten Landschaften im Alpenraum und bleibt während des Aufenthalts stets präsent.

Ein Grandhotel im Familienbesitz

Das Grand Hotel Villa Castagnola selbst geht auf das Jahr 1880 zurück, als die Villa ursprünglich als private Residenz erbaut wurde. Später wurde sie schrittweise zu einem Hotel umgewandelt und über Jahrzehnte weiterentwickelt.

Seit 1982 führt die Familie Garzoni aus Lugano das Haus mit viel persönlichem Engagement. Genau das spürt man in jedem Detail: Statt der standardisierten Abläufe einer Hotelkette erwartet die Gäste ein Ort mit Charakter, der über viele Jahre gewachsen ist. Die Familie prägt das Haus bis heute mit ihrer eigenen Handschrift und trifft Entscheidungen aus Überzeugung. So ist ein Ort entstanden, an dem Gastfreundschaft und Persönlichkeit im Mittelpunkt stehen.

©Grandhotel Villa Castagnola

Das Hotel liegt leicht erhöht oberhalb des Luganersees, eingebettet in einen weitläufigen, grünen Park. Der Weg zum Eingang führt durch üppige Vegetation, vorbei an alten Bäumen, Palmen und großzügigen Blumenflächen. Als Mitglied der Small Luxury Hotels of the World steht die Villa Castagnola für individuellen Luxus, persönliche Gastlichkeit und ein außergewöhnliches Ambiente.

Kunst und Engagement unter einem Dach

Die Familie Garzoni prägt das Grand Hotel Villa Castagnola seit Generationen mit einer großen Leidenschaft für Kunst. Überall im Hotel begegnet man einer sorgfältig kuratierten Sammlung mit Werken regionaler und internationaler Künstler, die dem Anwesen eine ganz besondere kulturelle Note verleiht. Kunst ist hier nichts Inszeniertes, sondern ganz selbstverständlich Teil des Alltags – im Park, in den öffentlichen Räumen und in den Zimmern. Gastfreundschaft und Kunst verbinden sich hier auf natürliche Weise, sodass der Aufenthalt immer wieder kleine Entdeckungen bereithält.

©berlinerin
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Gleichzeitig engagiert sich die Familie für ein Schulprojekt in Brasilien. Die dort entstandenen Kunstwerke erhalten im Hotel einen sichtbaren Platz und erzählen ihre eigenen Geschichten. Auf diese Weise verbindet das Haus Kunst mit sozialem Engagement und gibt jungen kreativen Talenten eine Bühne.

Zimmer und Suiten individuell und stilvoll gestaltet

©Grand Hotel Villa Castagnola
Suite Monte Bré©Grand Hotel Villa Castagnola

Alle 71 Zimmer, darunter 32 Suiten und Junior-Suiten, führen den unverwechselbaren Stil der Villa fort und verbinden modernen Komfort mit klassischer Eleganz. Nahezu alle bieten zudem einen Blick auf den See. Stilvolle Möbel, ausgewählte Kunst und sorgfältig abgestimmte Materialien prägen die Räume und schaffen eine ruhige, persönliche Atmosphäre.

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Auch die historischen Bereiche der Villa erzählen ihre Geschichte. Die ehemalige Bibliothek bewahrt ihren ursprünglichen Charakter, während das Spielzimmer mit Porträts aus dem 18. und 19. Jahrhundert Einblicke in vergangene Epochen gibt. Die großzügige Halle mit dem antiken Kamin bildet den Mittelpunkt der Gastlichkeit. Sie bietet Raum für festliche Bankette, persönliche Feiern und stimmungsvolle Momente wie die Weihnachtszeit.

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Antike Kronleuchter, kunstvolle Wandteppiche, asiatisches Porzellan sowie wertvolle Kunstobjekte setzen prägende Akzente und verbinden Geschichte mit zeitloser Eleganz.

©Grandhotel Villa Castagnola
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Zum Aufenthalt gehört natürlich auch ein Frühstück, das den Tag besonders angenehm beginnen lässt. Bei schönem Wetter nimmt man auf der Terrasse Platz und genießt die ersten Sonnenstrahlen des Tages mit Blick ins Grüne.

Das Buffet bietet eine große Auswahl an kalten und warmen Speisen, frischem Gebäck, verschiedenen Brotsorten, Obst und frisch gepressten Säften. Ergänzt wird das Angebot durch eine zusätzliche Karte mit frisch zubereiteten Eierspeisen und weiteren Frühstücksklassikern. Dazu kommt ein aufmerksamer Service, der sich mit viel Herzlichkeit um die Gäste kümmert und nahezu jeden Wunsch erfüllt.

So beginnt der Tag im Grand Hotel Villa Castagnola genauso entspannt, wie er später auch weitergeht.

Restaurants & Genuss

Im Grand Hotel Villa Castagnola stehen drei eigenständige Restaurants für eine Küche, die von Kreativität, hochwertigen Produkten und modernen Speisekonzepten geprägt ist. Jedes der Häuser folgt einer eigenen Linie und verbindet internationale Einflüsse mit Elementen der Tessiner Tradition sowie einer klaren Handschrift auf Fine-Dining-Niveau.

Im Mittelpunkt stehen sorgfältig ausgewählte Produkte, die präzise verarbeitet werden. Aromen und Texturen sind aufeinander abgestimmt und werden so komponiert, dass ein ausgewogenes Geschmacksbild entsteht.

Auch die vegetarischen Menüs zeigen, wie konsequent die Küche auf Vielfalt und moderne Ansätze setzt.

Restaurant Arté al Lago – Fine Dining zwischen Kunst und See

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Im Restaurant Arté al Lago verschmelzen Kulinarik und zeitgenössische Kunst zu einem Gesamterlebnis. Von den Tischen aus fällt der Blick direkt auf den Lago Ceresio. Das Restaurant versteht sich zugleich als Galerie, in der regelmäßig wechselnde Ausstellungen internationaler und regionaler Künstler gezeigt werden. Die Werke sind Teil des Raums und prägen die Atmosphäre ebenso wie die Küche selbst.

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Die Ausstellung wird zweimal im Jahr erneuert, und die gezeigten Arbeiten können sogar erworben werden. Damit bleibt der Ort in Bewegung und entwickelt sich stetig weiter. Während der Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung ist die Galerie frei zugänglich und erweitert das Restaurant um eine zusätzliche kulturelle Ebene.

Küchenchef Alessandro Beloso (links) und Sous Chef Juino Pini (rechts) © Grand Hotel Villa Castagnola

Küchenchef Alessandro Boleso folgt einer klaren kulinarischen Linie. Im Mittelpunkt stehen nicht möglichst viele Komponenten auf dem Teller, sondern wenige, sorgfältig ausgewählte Zutaten, die geschmacklich perfekt zusammenspielen. Gemeinsam mit Executive Sous Chef Junio Carlo Pini legt er großen Wert auf die Herkunft der Produkte, einen respektvollen Umgang mit den Rohstoffen und eine Küche, die den Geschmack konsequent in den Mittelpunkt stellt. Jedes Gericht soll dabei mehr sein als eine Komposition von Zutaten – es soll Emotionen wecken und eine eigene Geschichte erzählen.

Ein Menü wie eine kulinarische Reise

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Der Abend beginnt mit einem köstlichen Küchengruß, danach startet das Menü mit Kaledonischer Garnele / Favabohnen / Galgant / Minze – frisch und leicht, genau der richtige Auftakt.

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Es folgt Fior di raviolo / Seeteufel / Thunfischmosciame / Calamansi – ein schöner Teller, die Ravioli al dente und geschmacklich einfach großartig.

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Dann kommt Rotbarbe / Endivie / Rucola / Timut-Pfeffer – viel Spannung auf dem Teller, genau diese Kombination würde man sich auch zu Hause wünschen.

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Beim Gang Streifenbarbe / Grüner Spargel / Meerrettich / Dill – feinster Fisch und ein Gericht, das auch optisch wie ein kleines Kunstwerk wirkt.

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Zum Schluss Kokosnuss / Mango / Limette – ein süßes Finale, raffiniert und genau der Gang, bei dem man am Tisch nochmal kurz lächelt.

Gourmetküche mit Blick auf den See

Im Le Relais sitzt man abends bei gutem Wetter draußen auf der Terrasse mit Blick auf den Luganersee und den Monte San Salvatore, während ein Pianist leise im Hintergrund spielt. Das Restaurant Le Relais bietet klassische Gourmetküche mit mediterranen Einflüssen.

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Gäste können aus der Karte zwischen verschiedenen Menüformen wählen – klassisch mit Fleisch oder Fisch, vegetarisch oder vegan – oder sich einzelne Gerichte individuell zusammenstellen. Dazu kommt eine sehr umfangreiche Weinkarte, die den gesamten Abend begleitet und perfekt auf die Küche abgestimmt ist.

Chefkoch Alessandro Boleso lässt auch hier die Produkte im Mittelpunkt stehen.

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Wir starten mit Hummerschwanz, kombiniert mit Fenchel, Orange und Taggiasca-Oliven. Als Hauptspeise folgt der Zander aus dem Ofen mit grünem Spargel, Zucchini und Gerstenmalzsauce. Zum Abschluss ein Nougatine-Eis, Rhabarber und weißer Schokolade und ein Yuzu-Semifreddo mit Sesam und Honig.

Auch hier zeigt sich die Handschrift von Küchenchef Alessandro Boleso in jedem Gang. Die Karte verbindet Leidenschaft, Präzision und beste Produkte, die auf dem Teller sofort Lust aufs Probieren machen. Ein Abend voller Genussmomente mit aufmerksamem Service und Gerichten, die in ihrer Einzigartigkeit begeistern und lange in Erinnerung bleiben.

Leichtigkeit und Genuss im Ristorante La Rucola

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Im Ristorante La Rucola zeigt sich eine deutlich leichtere, ungezwungene Seite der Küche des Grand Hotel Villa Castagnola. Hier steht nicht das große Menü im Vordergrund, sondern ein flexibles, sehr zugängliches kulinarisches Angebot.

©Grandhotel Villa Castagnola

Die Küche verbindet mediterrane Leichtigkeit mit internationalen Klassikern und regionalen Einflüssen aus dem Tessin. Auf der Karte stehen sowohl feine Fleisch- und Fischgerichte als auch bekannte unkomplizierte Teller wie Club Sandwich oder Caesar Salad.

Täglich frisch hergestellte Pasta und sorgfältig ausgewählte Produkte geben der Küche ihre Basis.

La Rucola ist der Ort für einen leichteren Lunch, ein unkompliziertes Abendessen oder eine Pause zwischendurch, ohne auf Qualität zu verzichten.

©Grandhotel Villa Castagnola
©Grandhotel Villa Castagnola

Am Abend lädt der Außenbereich der Villa dazu ein, bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang über dem Lago Ceresio zu genießen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Wellness, Sport und private Rückzugsorte

©Grandhotel Villa Castagnola

Der Spa-Bereich bietet Sauna, Dampfbad und ein großes Hallenbad. Das Becken ermöglicht echtes Schwimmen und sportliche Aktivität. Massagen und Beauty-Anwendungen ergänzen das Entspannungsangebot.

©Grandhotel Villa Castagnola
©Grandhotel Villa Castagnola
©Grandhotel Villa Castagnola

Wer aktiv bleiben möchte, findet im Hotel einen Fitnessbereich sowie einen Tennisplatz im Park. Besonders exklusiv ist der hauseigene Beach Club direkt am Seeufer. Dort kann man die Seele baumeln lassen, den Blick über den Luganersee genießen, während die Boote vorbeiziehen und der Tag entspannt ausklingt.

Bootsausflüge und Segeltouren können direkt vom Club organisiert werden.

Gastfreundschaft mit persönlicher Handschrift

Im Grand Hotel Villa Castagnola fällt schnell auf, dass Gastfreundschaft nicht nur ein Versprechen ist, sondern gelebt wird. Der Service ist sehr aufmerksam, herzlich und stets präsent, mit feinem Gespür für den richtigen Moment. Selbst beim Frühstück bleiben kleine Gesten in Erinnerung. Kaum ist ein Teller leer, wird er freundlich abgeräumt, während Kaffee oder weitere Wünsche bereits aufmerksam wahrgenommen werden.

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Ob an der Rezeption, in den Restaurants, im Park oder auf den Fluren des Hauses, überall trifft man auf Mitarbeiter, die sich aufmerksam und herzlich um ihre Gäste kümmern.

Geprägt wird diese Kultur seit vielen Jahren von Direktor Ivan Zorloni. Mit großer Leidenschaft führt er das Haus und legt besonderen Wert darauf, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden. Gleichzeitig steht für ihn das Wohlbefinden der Mitarbeiter im Mittelpunkt – ein Gedanke, der im gesamten Hotel spürbar ist und sich direkt auf die Atmosphäre des Hauses überträgt.

Ivan Zorloni und Antonella Archidiacono©berlinerin

Eine wichtige Rolle spielt auch Antonella Archidiacono. Als Sales & Marketing Managerin repräsentiert sie das Haus über seine Grenzen hinaus. Mit ihrer offenen Art, ihrer Herzlichkeit und ihrem Gespür für Menschen schafft sie Verbindungen, die weit über einen klassischen Hotelaufenthalt hinausgehen.

Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum sich das Grand Hotel Villa Castagnola nicht wie ein gewöhnliches Luxushotel anfühlt. Es sind nicht nur die Lage, die Kulinarik oder die Geschichte des Hauses, die in Erinnerung bleiben, sondern vor allem die Menschen, die jeden Tag dazu beitragen, dass sich Gäste hier willkommen fühlen.

Sehenswürdigkeiten rund um Lugano

Die Region rund um Lugano bietet zahlreiche Ausflugsziele. Natur, Kultur und Geschichte liegen hier eng beieinander. Wir stellen drei Sehenswürdigkeiten vor, die sich besonders lohnen, und ergänzen dazu kulinarische Empfehlungen aus der Altstadt von Lugano.

Monte San Salvatore – Panorama über den Luganersee

Der Monte San Salvatore zählt zu den bekanntesten Aussichtspunkten der Region. Mit der Standseilbahn geht es in wenigen Minuten hinauf auf den Gipfel, während sich bereits während der Fahrt der Blick über den Luganersee öffnet und man auch den Hangbereich rund um Pazzallo passiert.

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Oben angekommen führt der Weg weiter zum höchsten Punkt, von dem aus sich ein beeindruckendes 360-Grad-Panorama über das gesamte Tessin eröffnet. Der Blick reicht über den Luganersee, die umliegenden Berge und die Stadt darunter.

Wir sind dort oben noch ein Stück weitergelaufen, haben die Aussicht aus verschiedenen Perspektiven festgehalten und den Moment lange auf uns wirken lassen. Ein wunderschöner Ort, den man unbedingt besuchen sollte – einer, an dem man lange stehen bleibt und einfach nur schaut.

Swissminiatur – Die Schweiz im Kleinformat entdecken

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Nur wenige Minuten von Lugano entfernt liegt mit der Swissminiatur in Melide eine der bekanntesten Attraktionen des Tessins. Der 1959 eröffnete Freiluftpark zeigt die Schweiz im Maßstab 1:25 und vereint auf eindrucksvolle Weise Kultur, Architektur und Geschichte an einem Ort. Zwischen Bergen, Seen, Bahnhöfen und historischen Bauwerken entsteht eine verkleinerte Schweiz, die Besucher auf eine Reise durch das ganze Land mitnimmt.

Mit viel Leidenschaft kümmert sich Vizedirektor Alessandro Rezzonico gemeinsam mit seinem 27-köpfigen Team um den Park. Sein Ziel ist es, das Schweizer Kulturerbe durch detailgetreue Nachbauten zu bewahren und gleichzeitig immer wieder neue Ideen einzubringen. Dass ihm dies gelingt, zeigt sich an den zahlreichen Neuerungen, die regelmäßig entstehen. In diesem Jahr zählt die Goldmine von Sessa zu den neuesten Attraktionen und erweitert die Miniaturwelt um eine weitere Facette der Schweizer Geschichte.

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Beim Rundgang fällt auf, mit wie viel Liebe zum Detail die Anlage gestaltet wurde. Rund 6.000 Blumen und etwa 1.500 Bonsai prägen das Bild und verbinden sich auf natürliche Weise mit der umgebenden Natur des Parks. Überall gibt es kleine Szenen zu entdecken, die den Modellen zusätzlich Leben einhauchen.

Dass die Swissminiatur heute wieder in voller Schönheit besucht werden kann, ist keineswegs selbstverständlich. Im Jahr 2023 richtete ein schwerer Sturm erhebliche Schäden an. Mehr als 100 Modelle wurden durch das Unwetter beschädigt. Als die Nachricht bekannt wurde, erhielt der Park jedoch außergewöhnliche Unterstützung. Zahlreiche Menschen aus der Region und darüber hinaus kamen zur Hilfe und halfen dabei, die Schäden zu beseitigen. Erst durch diese große Gemeinschaftsleistung konnte die Swissminiatur ihren Weg fortsetzen.

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Gerade diese Verbindung aus Geschichte, Leidenschaft und stetiger Weiterentwicklung macht einen Besuch so besonders. Die Swissminiatur zeigt nicht nur die Vielfalt der Schweiz an einem einzigen Ort, sondern weckt auch die Lust, viele der dargestellten Sehenswürdigkeiten später einmal in Originalgröße zu entdecken.

Altstadt von Lugano – Dolce Vita zwischen Geschichte und Genuss

Wer Lugano besucht, sollte sich Zeit für die Altstadt nehmen. Hier zeigt sich die Stadt von ihrer vielleicht schönsten Seite. Enge Gassen, elegante Plätze und historische Fassaden verleihen dem Zentrum einen unverwechselbaren Charme, während überall das italienische Lebensgefühl spürbar wird. Gemeinsam mit der Reiseleiterin Romina Mellino Poretti haben wir die Altstadt erkundet und dabei viele spannende Einblicke in die Geschichte, Kultur und das Leben der Stadt erhalten.

Kathedrale S. Lorenzo

Hoch über der Altstadt erhebt sich die Kathedrale S. Lorenzo. Bereits der Weg dorthin lohnt sich, denn von hier eröffnen sich schöne Ausblicke auf die Dächer der Stadt und den Luganersee. Die prachtvolle Renaissancefassade und das beeindruckende Innere machen die Kathedrale zu einem der bedeutendsten Bauwerke Luganos.

Ciani-Park

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Nur wenige Gehminuten entfernt bietet der Ciani-Park einen ganz anderen Eindruck der Stadt. Zwischen alten Bäumen, gepflegten Blumenanlagen und Skulpturen führt der Weg direkt bis ans Seeufer. Der Park gehört zu den schönsten Grünanlagen der Schweiz und ist ein idealer Ort, um für einen Moment dem Trubel der Stadt zu entkommen.

Besonders reizvoll ist es, anschließend ohne festes Ziel durch die Altstadt zu schlendern. Hinter jeder Ecke warten kleine Geschäfte, historische Gebäude und gemütliche Plätze, die zum Verweilen einladen. Genau hier entfaltet Lugano seinen ganz eigenen Charakter, entspannt, elegant und voller Lebensfreude.

Kulinarische Empfehlungen in der Altstadt

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Wer die Altstadt erkundet, findet zahlreiche Adressen für eine genussvolle Pause. Das Bottegone del Vino gehört zu den bekanntesten Weinlokalen der Stadt und lädt mit einer großen Auswahl an Weinen und regionalen Spezialitäten zum Genießen ein.

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Eine Institution in Lugano ist die Macelleria L. Gabbani. Als Feinkostgeschäft, Metzgerei und Restaurant zugleich steht die Adresse seit Generationen für hochwertige Produkte und Tessiner Genusskultur.

Für Liebhaber italienischer Pizza empfiehlt sich die Pizzeria Acqua e Farina, die für ihre authentischen Pizzen und hochwertigen Zutaten bekannt ist.

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Das Café Vanini zählt zu den bekanntesten Kaffeeadressen in der Altstadt von Lugano. Das Café verbindet italienische Kaffeekultur mit einem modernen, eleganten Ambiente und ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher gleichermaßen.

Besonders typisch ist die Auswahl an Kaffeespezialitäten, begleitet von feinem Gebäck und kleinen Süßspeisen. Hier nimmt man sich Zeit für eine kurze Pause mitten im Stadtleben und beobachtet das lebendige Treiben der Altstadt.

Durch seine zentrale Lage eignet sich das Café ideal als Zwischenstopp beim Bummel durch Lugano, sei es am Vormittag, nach einem Stadtspaziergang oder am Nachmittag für einen klassischen Espresso.

Ein Ort zum Wiederkommen

Zum ersten Mal in Lugano angekommen, haben wir eine Destination erlebt, die mediterranes Flair, azurblaues Wasser und Schweizer Lebensart auf besondere Weise verbindet. Dolce Vita und eine ruhige Leichtigkeit verbinden sich hier zu einem ganz eigenen Rhythmus des Aufenthalts.

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Bei bestem Wetter zeigt sich die Region von ihrer schönsten Seite: Palmen und alte Bäume säumen die Promenade, der Luganersee schimmert in intensiven Blautönen und entlang der Seepromenade bleibt man immer wieder stehen, weil der Blick einfach atemberaubend schön ist.

Im Mittelpunkt dieser Reise stand jedoch das Grand Hotel Villa Castagnola. Ein Haus, das direkt am See gelegen ist und sofort ein Gefühl von Ruhe vermittelt. Es ist ein Ort, an dem man schnell ankommt und noch schneller entschleunigt. Morgens weckt einen das Vogelgezwitscher, der Blick fällt auf den Park und den See, und genau in diesem Moment wird spürbar, wie selbstverständlich hier Gastfreundschaft gelebt wird.

Kulinarisch bleibt der Aufenthalt im Grand Hotel Villa Castagola ebenso in Erinnerung: exklusive und einzigartige Gourmeterlebnisse, die zeigen, wie eng hier Produktqualität, Handwerk und Atmosphäre miteinander verbunden sind.

Lugano selbst zählt zu den wärmsten Regionen der Schweiz, besonders angenehm ist die Reisezeit von Mai bis Oktober. Dann entfaltet die Stadt ihre ganze Leichtigkeit und wird zu einem idealen Ziel für genussvolle Tage zwischen See, Stadt und Bergen.

Evelyn + Bodo Huhle©berlinerin

Wir sind mit vielen Eindrücken zurückgekehrt und noch immer ein Stück weit verzaubert. Lugano sollte man gesehen haben, und das Grand Hotel Villa Castagnola (Viale S. Salvatore 11, 6900 Lugano, Schweiz) ist genau der Ort, an den man immer wieder gerne zurückkehrt. Auch für einen kurzen Aufenthalt lohnt sich eine Reise jederzeit.Von Berlin aus erreicht man die Stadt in rund 1 Stunde und 45 Minuten – schnell genug, um in eine andere Welt einzutauchen, und gleichzeitig nah genug, um jederzeit wieder zurückzukehren.

Einstiegsbild: ©Grandhotel Villa Castagnola

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