Vom 9. bis 13. September 2026 verwandelt die 15. Berlin Art Week die Hauptstadt in eine Bühne für zeitgenössische Kunst. Mehr als 120 Partner aus Museen, Ausstellungshäusern, Privatsammlungen, Galerien und Projekträumen präsentieren fünf Tage lang neue Positionen, überraschende Perspektiven und ein vielseitiges Festivalprogramm.

Fünf Tage, hunderte Galerien und ein Festivalprogramm, das weit über klassische Ausstellungen hinausgeht. Im Mittelpunkt steht das Kulturforum mit dem Berlin Art Week Garten als Treffpunkt und Ausgangspunkt für eine Entdeckungsreise durch die Stadt.

Berlin Art Week: Fünf Tage Kunst in der ganzen Stadt

Berlin zeigt sich im September einmal mehr als internationale Kunstmetropole. Zur 15. Ausgabe der Berlin Art Week kommen etablierte Galerien, internationale Newcomer, Museen, private Sammlungen und unabhängige Projekträume zusammen. Sie präsentieren neue künstlerische Positionen und machen sichtbar, wie dynamisch sich die Berliner Kunstszene entwickelt.

Berlin Art Week 2026, Neue Nationalgalerie, Maurizio Cattelan, Novecento, 1997. Foto: Paolo Pellioni di Persano

Ob innovative Einzelposition, thematisch kuratierte Gruppenausstellung, Installation oder Performance: Die Berlin Art Week setzt auf Vielfalt. Dabei geht es nicht nur um bekannte Namen. Gerade die zahlreichen freien Räume, Künstlerinitiativen und Off-Spaces geben dem Festival seine besondere Energie.

Eine fachkundige Jury wählt auch in diesem Jahr weitere temporäre Partner aus. Damit rückt die Berlin Art Week Orte und Projekte ins Rampenlicht, die mit eigenständigen Programmen überzeugen und die internationale Kunstproduktion in Berlin prägen.

Vom Kulturforum in die Berliner Kieze

Ein besonderer Anlaufpunkt ist 2026 der Berlin Art Week Garten am Kulturforum. Mit der Neuen Nationalgalerie und der Gemäldegalerie bildet er während der gesamten Festivalwoche den zentralen Treffpunkt.

Hier wird nicht nur informiert, sondern auch diskutiert, entdeckt und verweilt. Gespräche, Workshops, Screenings und der LeseGarten sorgen für ein abwechslungsreiches Programm. Gleichzeitig erhalten Besucher Informationen zu den verschiedenen Touren durch Berliner Kieze und zum gesamten Festivalprogramm.

Der Garten versteht sich damit als Ausgangspunkt für eine persönliche Kunsttour durch Berlin. Von hier aus lässt sich die Stadt in all ihren Facetten entdecken, von großen Institutionen bis zu kleinen Projekträumen.

Der Festivalauftakt: Museen und Ausstellungshäuser öffnen ihre Türen

Berlin Art Week 2026, Haus der Kulturen der Welt (HKW), Emeka Ogboh, The Way Earthly Things Are Going II. Ausstellungsansicht 36. Biennale von São Paulo, © Levi Fanan Fundacao Bienal de Sao Paulo

Der Mittwoch, 09. September 2026 markiert den offiziellen Auftakt der Berlin Art Week. Museen, Kunstvereine und Ausstellungshäuser laden zur Eröffnung ihrer neuen Programme ein.

Damit beginnt eine Festivalwoche, die jeden Tag einen anderen Schwerpunkt setzt. Wer möglichst viel entdecken möchte, kann sich dabei auf eine Mischung aus etablierten Institutionen, Galerien und unabhängiger Kunstszene freuen.

Positions Berlin Art Fair und Gallery Night

Am Donnerstag, 10. September 2026 rückt die Positions Berlin Art Fair in den Fokus. Schauplatz ist der historische Flughafen Tempelhof, der seit Jahren zu den wichtigen Kunstmesse-Locations der Hauptstadt gehört.

Berlin Art Week 2026, ifa-Galerie Berlin, Uwe Pfeifer, Straße, 1979. © ifa Sammlung / aus dem Bestand des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) Foto: die arge lola © Uwe Pfeifer und VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Am Abend folgt die Gallery Night. Berliner Galerien öffnen ihre Türen und präsentieren neue Ausstellungen und künstlerische Positionen. Für Kunstliebhaber bietet sich damit die Gelegenheit, verschiedene Galerien an einem Abend zu entdecken und neue Namen kennenzulernen.

Featured Night: Die freie Kunstszene im Mittelpunkt

Der Freitag, 11. September 2026 gehört der freien Kunstszene. Bei der Featured Night stehen Projekträume, Off-Spaces und Künstlerinitiativen im Mittelpunkt.

Gerade diese Orte machen die besondere Atmosphäre der Berliner Kunstlandschaft aus. Sie arbeiten häufig experimentell, greifen gesellschaftliche Themen auf und schaffen Raum für Positionen, die abseits des etablierten Kunstbetriebs entstehen.

Auch internationale Gäste kommen zur Berlin Art Week nach Berlin. Bei den Paneldiskussionen der Talking Galleries/Berlin treffen Künstler, Sammler, Galeristen, Museumsdirektoren und Kunstinteressierte aufeinander.

Private Sammlungen öffnen ihre Türen

Am Samstag, 12. September 2026 wird es exklusiv: Berliner Privatsammlungen öffnen ihre Türen und ermöglichen Einblicke in Räume, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind.

Die Rundgänge bieten eine besondere Perspektive auf das Sammeln von Kunst. Gleichzeitig zeigen sie, wie unterschiedlich private Kollektionen aufgebaut sind und welche künstlerischen Positionen heute Aufmerksamkeit erhalten.

Performances und besondere Momente im Kulturforum

Berlin Art Week 2026, Berliner Ensemble x Gemäldegalerie, Ersan Mondtag und Nadim Samman, Alternde Meister. © Kathrin Hammer, © Staatliche Museen zu Berlin

Auch das Kulturforum wird während der Berlin Art Week selbst zur Kunstbühne. Zu den Festivalhighlights zählen Performances von Ersan Mondtag und Nadim Samman in der Neuen Nationalgalerie.

Der Berlin Art Week Garten wird dabei zum sozialen Zentrum des Festivals. Gespräche, Workshops, Screenings und gemeinsames Verweilen verbinden die unterschiedlichen Facetten der Kunstwoche.

Zum Abschluss: Kunst, Gespräche und ein Tag im Grünen

Am Sonntag, 13. September 2026 zeigt die Berlin Art Week noch einmal ihre ganze Bandbreite. Künstlergespräche und Führungen laden dazu ein, einzelne Positionen und Ausstellungen intensiver kennenzulernen.

Berlin Art Week 2026, Pickle Bar, Filpka Rutkowska, The Iron Lipstick, Performance at Survival Kit Festival Riga, 2025. Courtesy of Filipka Rutkowska

Mit dem „Tag im Grünen“ wartet zudem ein besonderes Abschlussprogramm. Eine lange Tafel und ein vielseitiges Programm bringen Besucher noch einmal im Berlin Art Week Garten zusammen.

Berlin Art Week 2026: Eine Einladung, Berlin neu zu entdecken

Die Berlin Art Week macht die gesamte Stadt zum Ausstellungsraum und verbindet internationale Kunst mit der kreativen Energie der Berliner Szene.

Vom Kulturforum über den Flughafen Tempelhof bis zu Galerien, Privatsammlungen und unabhängigen Projekträumen: Wer im September Kunst erleben möchte, findet in Berlin fünf Tage lang Inspiration, neue Perspektiven und zahlreiche Möglichkeiten, die Stadt von ihrer kulturellen Seite zu entdecken.

Beitragsbild: Berlin Art Week 2026, Ebensperger—Arminiusmarkthalle, Chicks on Speed, 2026. ©Wolf Dieter Grabner, courtesy Chicks on Speed and Ebensperger

 

Weitere Veranstaltungstipps und Themen finden Sie hier auf berlinerin.online

 

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