Ein Abend im Manon Brasserie Nouvelle fühlt sich wie eine kleine Reise nach Paris an. Mitten in Berlin verbindet das Restaurant klassische Brasserie-Küche mit moderner Handschrift.

Hier trifft französische Eleganz auf kreative Aromen. Und das Ergebnis überrascht vom ersten Moment an.

Ein Gastgeber, der neue Wege geht

©MANON

Die Manon Brasserie Nouvelle liegt im stilprägenden Hotel Roomers am Steinplatz in Charlottenburg und wird vom Berliner Gastronom The Duc Ngo geführt. Bekannt ist er vor allem durch asiatisch inspirierte Restaurants wie Kuchi und Madame Ngo. Im Manon widmet er sich der französischen Küche, bleibt dabei jedoch seiner eigenen Handschrift treu und verbindet klassische Brasserie-Elemente mit seinem persönlichen Stil.

Die offene und moderne Küche zeigt dass hier gekocht, gebraten und angerichtet wird. Der Duft von frischen Speisen liegt sofort in der Luft, wenn man das Restaurant betritt.

Kulinarik zwischen Frankreich und Vietnam

Die Speisekarte verbindet französische Klassiker mit internationalen Einflüssen und schafft dabei Kombinationen, die überraschend viel Raffinesse zeigen.

©berlinerin

Besonders das Entrecôte überzeugt mit perfektem Garpunkt und intensiven Aromen, sodass man sofort merkt, wie konsequent hier auf Qualität geachtet wird.

Preislich bewegt sich das Ganze eher im oberen Segment, doch jeder Bissen bestätigt den Anspruch des Hauses. Auch die Weinkarte passt sich diesem Niveau an und überzeugt mit einer sehr breiten und sorgfältig kuratierten Auswahl.

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Spannend sind auch die vietnamesisch inspirierten Gerichte im Manon. The Duc Ngo bringt sie bewusst mit auf die Karte. Sie finden sich ganz selbstverständlich neben der französischen Küche wieder. So bekommt das Angebot eine zusätzliche kulinarische Note und gleichzeitig zeigt sich hier seine persönliche Handschrift.

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Der Label Rouge Lachs wird mit Selleriepüree, Beurre blanc und Saiblingskaviar serviert und kommt als sehr gelungenes Gericht auf den Tisch, auch wenn eine zusätzliche Gemüsekomponente den Teller noch etwas runder gemacht hätte.

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Zum Abschluss folgt die Crêpe Suzette, die mit Orange und Vanilleeis eigentlich viel verspricht, im Ergebnis jedoch nicht vollständig überzeugt, da der Teig etwas zu fest geraten ist und das fehlende Flambieren am Tisch der Inszenierung einen Teil ihrer Wirkung nimmt.

Insgesamt bleibt der Besuch sehr positiv in Erinnerung, weil Küche, Service und Atmosphäre gut zusammenpassen und den Abend zu einem rundum schönen kulinarischen Erlebnis gemacht haben.

Adresse

Manon Brasserie Nouvelle
Steinplatz 4
10623 Berlin

www.roomers-hotels.com

Ein Tisch im Manon Brasserie Nouvelle lässt sich übrigens ganz unkompliziert online reservieren. Über OpenTable kann man schnell und bequem einen Platz sichern und so den Besuch im Voraus planen. Gerade an gut besuchten Abenden lohnt sich eine Reservierung, um entspannt in den Abend starten zu können.

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